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Siedlungsformen

Seit Menschen gemeinsam siedeln, kann man die Siedlungen in verschiedene Siedlungsformen kategorisieren. Dies kann z.B. nach Größe oder nach Konzept geschehen.

Die älteste nachgewiesene Siedlung ist ein Fischerdorf am See Genezareth, dessen Überreste von zirka 17.400 vor unserer Zeitrechnung stammen.

Als älteste Stadt der Welt gilt Jericho. Schon im Jahr 8.000 vor unserer Zeitrechnung hatte diese Stadt eine Stadtmauer und ungefähr 3.000 Einwohner.

Als älteste Großstadt mit mehr als 100.000 Einwohnern gilt Avaris um 1.600 vor unserer Zeitrechnung. Damals war dies die Hauptstadt des Ägyptischen Reiches.

Als erste Stadt wurde Rom, zur Zeit von Christi Geburt, zu einer Millionenstadt.

Manche der Städte entstanden einfach in dem ein Haus sich zum nächsten gesellte, bei anderen wurde von Anfang an alle Gebäude geplant. Dies war zum Beispiel bei Festungsstädten notwendig. Da die meisten Städte mit der Zeit wuchsen, ergab sich oft eine Mischung aus beidem.

Bei der Weiterentwicklung einer Stadt kann es vorkommen, das ganze Stadtteile abgerissen werden müssen um einer Neuplanung platz zu machen. So können Häuser etwa einer Straße im Weg stehen, oder sie sollen durch neue, bessere Gebäude ersetzt werden. Umgekehrt kann es vor allem bei starker Überbevölkerung, oder nach Kriegen oder Katastrophen geschehen, das Lücken in geplanter Bebauung ohne vorherige Stadtplanung zugebaut werden.

Die Entwicklung verschiedener Siedlungsformen ist immer noch nicht abgeschlossen und auch die maximale Größe der Städte ist immer noch nicht erreicht. Also wird uns die Zukunft hier sicher noch viele spannende Dinge zeigen.